Hans Plank

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Austellung Malerei und Grafik
15.05.2010 - 20.06.2010
Geöffnet Sonntag von 14-18 Uhr

Geboren am 29.03.1925 in Weng im Innkreis

Volksschule in Weng, Hauptschule in Mauerkirchen, Lehrerbildungsanstalt in Linz

1947 bis 1950 Tätigkeit als Volksschullehrer in Gilgenberg, Ostermiething und St. Peter a. H.

1950 bis 1954 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Herbert Boeckl und A. P. Gütersloh sowie 1963 am Warburg-Institut in London

1958/59 und 1975 bis 1979 Unterrichtstätigkeit am Gymnasium Braunau am Inn

1960 Eheschließung mit Dr. Erna Plank, geb. Zellmayr; drei Kinder: Sebastian, Christian, Elisabeth

1967 bis 1970 Bau eines eigenen Hauses mit Atelier in St. Peter am Hart

Studienreisen: Deutschland, England, Frankreich, Italien, Japan, Jugoslawien, Rumänien, Skandinavien, Sowjetunion, Spanien

Werke: Ölbilder, Aquarelle, Holzschnitte, Zeichnungen, Glasfenster, Mosaike, Fresken, Sgraffiti

Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Italien

Auszeichnungen: Boeckl-Preis, Anerkennungspreis der Meisterklasse Gütersloh, Goldene Medaille für Verdienste um die Stadt Braunau am Inn, Verleihung des Titels "Professor" durch den Bundespräsidenten, Ehrenbürgerschaft der Gemeinde
Weng im Innkreis, OÖ. Landeskulturpreis für Malerei, Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst

Gestorben am 25.04.1992




Hans Plank ist mit seinem malerischen und graphischen Werk in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angesiedelt. 1950 begann er seine Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Damals lernte ich ihn kennen: seine markante Erscheinung, den Ernst, den er ausstrahlte, seine Aufmerksamkeit gegenüber der Natur und den Dingen, gegenüber dem Leben und den Menschen. Er beeindruckte mich durch seine Zielstrebigkeit, seine Bescheidenheit und seinen geistigen Anspruch. Dass es einen Menschen wie ihn gab, nahm der Welt, so wie ich sie empfand, etwas von ihrer Fremdheit. Seine menschlichen Eigenschaften schlagen sich in seiner Kunst nieder: in den „Farbfluten“ seiner Gemälde und Aquarelle, im harten Schwarzweiß der Holzschnitte, in der graphischen Vielfalt seiner Zeichnungen. Seine Werke sprechen von ihm, von seinem Wesen ebenso wie von dem größeren Ganzen, als dessen Teil er sich empfunden hat und dem er in seiner Arbeit gerecht werden wollte.
Wenn ich heute dem künstlerischen Werk von Hans Plank wieder begegne, Jahrzehnte nach seiner Entstehung, so zeigt es keinerlei Abnützungserscheinungen. Es hat nichts von seiner Kraft und Ursprünglichkeit verloren. Durch seine Wahrhaftigkeit wirkt es als zeitlose Gegenwart.

Eric Ess

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